
Stammdienststelle und Festungsring Köln:
Diese Veranstaltung nutzte die Regionalgruppe West für ein Treffen. Vormittags, bei verhangenem Himmel, stand die Besichtigung und Führung einer preußischen Festigungsanlage, des Zwischenwerks VIII B, auf dem Programm. Der Festungsring bestand aus 12 Hauptwerken und insgesamt 23 Zwischenwerken, die zwischen die Hauptwerke eingeschoben wurden. 1880 wurde dieser Festungsring fertig gestellt, er galt aber bereits seit 1886 als völlig veraltet. Der Grund dafür lag in der Einführung von Brisanzgranaten mit Zeitzünder, die sich bei einem Treffer tief in das Erdreich bohrten und dann erst explodierten. Die Kombination aus Ziegeln und Erde bot gegen eine solche Bedrohung keinerlei Schutz. Der Restauration dieser Anlage hat sich ein Verein verschrieben, der ohne finanzielle Unterstützung der Stadt Köln diesen Teil der Geschichte den Nachkommenden übergeben will. Unter Führung des fachlich versierten Herr Oehlrich wurden die preußische Geschichte Kölns und das Leben der Soldaten in der damaligen Zeit lebendig.
Anschließend verlegten die Teilnehmer in die Lüttich-Kaserne, um nach einem Imbiss in der Unteroffizierheimgesellschaft am Übergabeappell teilzunehmen.
Neben dem Erlebten bot sich ausreichend Gelegenheit für allerlei persönliche Gespräche. Auch wurden erste Gedanken für die nächste kleine Zusammenkunft entwickelt: Der Blick in die Zukunft im Forschungszentrum Jülich, verbunden mit dem Besuch Aachens.
R.-D. Eggers
© September 2009 ZiFkras
Treffen der Regionalgruppe West am 24. September 2009
"Stammdienststelle des Heeres hört auf mein Kommando!" Mit diesen Worten leitete Generalmajor Manfred Hofmann (Foto) als neuer Leiter der Übergabeappelle der Stammdienststelle des Heeres in Köln-Longerich den Schluss des Übergabeappells am 24. September 2009 ein.Die Stammdienststelle der Bundeswehr (SDBw) wurde 2006 aufgestellt. Sie gewährleistet die Personalführung der Unteroffiziere und Mannschaften der Bundeswehr unter einem Dach.